Sanft ins neue Jahr – warum du keine neuen Vorsätze brauchst, sondern mehr Mitgefühl mit dir selbst
- balance.with.sandra.riefel

- 2. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Der Jahreswechsel liegt hinter uns. Die Feiertage sind vorbei, der Alltag kehrt zurück – und mit ihm all die Erwartungen. Neue Ziele. Neue Vorsätze. Neue Pläne.
Und vielleicht sitzt du genau jetzt da und spürst etwas ganz anderes.Keine Aufbruchsstimmung.Keine große Motivation.Sondern eher Müdigkeit. Schwere. Vielleicht sogar Überforderung.
Wenn du das kennst, möchte ich dir gleich zu Beginn etwas sagen:
Mit dir ist nichts falsch.
Vielleicht brauchst du dieses Jahr keinen neuen Vorsatz. Vielleicht brauchst du zuerst etwas ganz anderes.
Mitgefühl mit dir selbst.
Warum der Jahresanfang für viele Familien so schwer ist
Der Januar wird oft als Neubeginn verkauft. Als Chance, alles besser zu machen. Gesünder zu leben. Gelassener zu sein. Doch gerade für Familien fühlt sich diese Zeit oft alles andere als
leicht an.
Nach intensiven Wochen voller Termine, Erwartungen, Emotionen und wenig Ruhe soll plötzlich wieder alles funktionieren. Kinder müssen sich neu strukturieren. Eltern jonglieren zwischen Arbeit, Familie und eigenen Ansprüchen.
Und dann kommt diese leise Stimme im Kopf: „Jetzt reiß dich zusammen. Es ist ein neues Jahr.“
Doch unser Nervensystem funktioniert nicht nach Kalenderdaten. Es braucht Zeit. Übergänge. Sanftheit.
Warum Vorsätze oft mehr Druck als Veränderung bringen
Viele klassische Vorsätze entstehen aus einem Gefühl von „Ich bin nicht genug“.
Nicht ruhig genug.
Nicht organisiert genug.
Nicht geduldig genug.
Doch Veränderung, die aus Druck entsteht, hält selten lange. Sie kostet Kraft – und die ist bei vielen Eltern ohnehin schon knapp.
Was wir stattdessen brauchen, ist ein anderer Ansatz:
Nicht höher, schneller, besser.Sondern ehrlicher, langsamer, menschlicher.
Mitgefühl als Grundlage für echte Veränderung
Mitgefühl bedeutet nicht, alles hinzunehmen oder aufzugeben. Mitgefühl bedeutet, dich selbst ernst zu nehmen.
Zu erkennen:
dass dein Alltag fordernd ist
dass du viel trägst – emotional und organisatorisch
dass Erschöpfung kein Versagen ist
Wenn wir uns selbst mit mehr Verständnis begegnen, entsteht Raum. Raum für kleine Veränderungen, die wirklich passen. Raum für neue Rituale, die nicht zusätzlich belasten, sondern tragen.
Warum kleine Rituale mehr bewirken als große Vorsätze
Vielleicht denkst du bei Veränderung an große Pläne: Mehr Sport, gesünder essen, achtsamer leben.
Doch was Familien wirklich hilft, sind kleine, wiederkehrende Momente. Fünf Minuten am Morgen. Ein bewusster Atemzug zwischendurch. Ein kurzer Moment der Verbindung am Abend.
Diese kleinen Rituale wirken nicht spektakulär. Aber sie wirken tief. Sie beruhigen unser Nervensystem. Sie geben Kindern Sicherheit. Und sie holen uns immer wieder zurück zu uns selbst.
Sanft starten heißt nicht, stehen zu bleiben
Sanft ins neue Jahr zu starten bedeutet nicht, keine Ziele zu haben. Es bedeutet, sie liebevoll zu gestalten.
Nicht:
„Ich muss gelassener sein.“
„Ich darf mir Momente schaffen, die mir helfen, ruhiger zu werden.“
„Ich schaffe das nie.“
„Ich beginne klein – und das ist genug.“
Eine Einladung an dich
Vielleicht ist dieser Januar nicht der Monat für große Veränderungen. Vielleicht ist er der Monat, in dem du wieder bei dir ankommst.
In dem du lernst, auf dich zu hören. In dem du beginnst, deinen Alltag sanfter zu gestalten – Schritt für Schritt.
Wenn du möchtest, begleite ich dich dabei.
Wenn du dir wünschst, mit mehr Ruhe und Klarheit in deinen Alltag zu starten, habe ich etwas für dich:
🌿 Workshop „Sanft ins neue Jahr – Balance für Familien“
Mit Mini-Meditationen, praktischen Übungen und Raum für Austausch.



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